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Feuerbestattungen / Einäscherungen

Bei der Feuerbestattung, auch Einäscherung, Kremierung oder Kremation genannt, wird der Verstorbene verbrannt und anstelle eines Sarges eine Urne beigesetzt. Genau wie bei der Erdbestattung, unterliegt die Urne dem deutschen Friedhofszwang, und darf deshalb, nur in den wenigsten Ausnahmefällen, privat Aufbewahrt oder Verstreut werden.

Viele der heutzutage angebotenen „modernen“ Bestattungsarten, wie Seebestattung, Baumbestattung, und Luftbestattung setzen, eine Einäscherung (Kremation) voraus.

Feuerbestattung Kosten Einäscherung

Eine einfache Feuerbestattung kostet 6.000 Euro im Durchschnitt, ohne spätere Grabpflege. Preise können sich von Ort zu Ort massiv unterscheiden. Die Gesamtsumme hängt auch sehr stark von der Qualität und Umfang der gewünschten Leistungen ab. Die üblichen Mindestkosten einer Feuerbestattung sind 2.000 Euro (anonyme Feuerbestattung) und übliche Höchstkosten 12.550 Euro.

Grabarten - Urnengräber:

In der Regel werden Urnen in eine Urnenwahlstelle, Urnenreihenstelle oder Kolumbarien (Urnenwände, Urnenhallen oder Stelen) auf dem Friedhof beigesetzt. Als Alternative ist bei der Feuerbestattung auch eine sogenannte Anonyme Bestattung (Namenlose Beisetzung) möglich. Hierbei wird die Asche des Verstorbenen auf einem Grab- / Aschenfeld (Rasenfläche) eines Friedhofs verstreut.

Manche Friedhofsträger bietet auch Gemeinschaftsgräber an. In diesen Urnengemeinschaftsanlagen sind die einzelnen Grabstellen gekennzeichnet und es gibt oft die Möglichkeit Blumen und Lichter aufzustellen. Die Gestaltung und Pflege der Anlage liegt beim Friedhofsträger.

Urnengräber Kosten

Die Grabnutzungsgebühr für Urnengräber liegt zwischen 343 – 2.041 Euro und ist abhängig von der Grabart und den örtlichen Friedhofsgebühren (siehe auch Bestattungskosten Checkliste)

Kosten: Urnenreihengrab min. 914 max. 1.246
Kosten: Urnenwahlgrab min. 504 max. 1.835
Kosten: Urnengemeinschaftsgrab min. 375 max. 2.041
Kosten: Urne anonym min. 347 max. 1.272

Wichtiger Hinweise!

Anders als bei einer Erdbestattung, bedarf die Feuerbestattung einer schriftlichen Willenserklärung des Toten oder seines nächsten Angehörigen. Es ist daher ratsam, eine handgeschriebene Willenserklärung vorsorglich aufzusetzen, sollte eine Feuerbestattung erwünscht sein. Der Wortlaut kann schlicht folgender sein: „Ich wünsche, nach meinem Tode eingeäschert zu werden“. Darunter müssen das Datum und die Unterschrift mit vollem Vor- und Nachnamen stehen.

Des Weiteren, bedarf die Feuerbestattung einer gesetzlich vorgeschriebenen zweiten Leichenschau, die im Krematorium stattfindet. Hier wird nochmals überprüft, ob der Verstorbene eines natürlichen Todes gestorben ist und es keine Zweifel an der Identität des Toten gibt. Erst dann ist eine Einäscherung erlaubt.

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Feuerbestattung: Kremation des Verstorbenen

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