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Bestattungsvorsorge: Bestattungsverfügung

Seit dem Wegfall des Sterbegelds, fühlen sich immer mehr Menschen heutzutage verantwortlich, für Ihren letzten Abschied selbst vorzusorgen. Ein Plan für die eigene Beerdigung, d.h. schon zu Lebzeiten sich zumindest über die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten zu informieren, sich für eine Bestattungsart, Friedhof / Bestattungsort und Grab zu entscheiden, und alle diese Bestattungswünsche in einer Bestattungsverfügung schriftlich festzuhalten, vermittelt ein beruhigendes Gefühl, weitgehend für den Trauerfall organisatorisch vorgesorgt zu haben. 

Bestattungsverfügung Übersicht

Was ist eine Bestattungsverfügung?

Die eigene Beerdigung zu Lebzeiten regeln

Eine Bestattungsverfügung ist die schriftliche Willenserklärung einer lebende Person, was nach seinem Tod, mit seiner Leiche geschehen soll. Die Bestattungsverfügung wird zu Lebzeiten erstellt und dient für die Zeit nach dem Tode. Sie wird manchmal unter Zuhilfenahme der Beratung eines Bestatters oder eines Notars erstellt, kann aber auch vollkommen in Eigenregie, am besten hand­ge­schrie­ben, erstellt werden. Siehe Beispiel Bestattungsverfügung Muster weiter unten.

Eine Bestattungsverfügung kostet meist nichts und kann jederzeit vom Verfügenden widerrufen oder verändert werden. Die Bestattungsverfügung umfasst unter anderem die gewünschte Bestattungsart und den Ort der Beisetzung. Für Angehörige (Totenfürsorgepflichtigen) ist diese schriftliche Willenserklärung bindend und bedeutet eine enorme Entlastung, da viele der dringendsten Entscheidungen nach dem Tod schon darin getroffen worden und geregelt sind.

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    Bestattungsverfügung: Form Vorschriften

    Die Bestattungsverfügung unterliegt keinen besonderen Formvorgaben und ist nach deutschem Recht nicht gesondert geregelt. Die allgemeinen Regeln bei Willenserklärungen können jedoch als Anhaltspunkt hier genommen werden. Besonders wichtig ist, zweifelsfrei belegen zu können, dass die Bestattungsverfügung dem Willen des Verfügenden entspricht und ohne äußeren Druck entstanden ist. Wenn die Bestattungsverfügung handschriftlich vom Verfügenden verfasst wurde, gilt dies als nachgewiesen. Am Ende der Verfügung steht die persönliche Unterschrift des Verfügenden. Siehe Beispiel Bestattungsverfügung Muster weiter unten.

    Bestattungsverfügung: Inhalt

    Mindest Inhalt einer Bestattungsverfügung:

    • Überschrift „Bestattungsverfügung“ oder ähnliche Formulierung
    • Erstellungsort und Datum
    • Name, Anschrift, Geburtsdatum
    • Eingangsformel „Wünsche zu meiner Bestattung“ oder ähnlich
    • Hinweis zur gewünschten Bestattungsart und zum Bestattungsort
    • Unterschrift

    Erweiterter Inhalt einer Bestattungsverfügung:

    • Festlegung, ob eine Bestattungsfeier stattfinden soll, und dafür Hinweise zur Gestaltung.
    • Hinweise auf eine mögliche Bestattungsvorsorgeversicherung, zu einem bestehenden Vorsorgevertrag oder einem dafür vorgesehenen Sparkonto (einschließlich Einräumung einer Bankvollmacht an den Bestattungspflichtigen).
    • Festlegung zum Umfang der Bestattung.
    • Falls zum Zeitpunkt der Erstellung der Verfügung eine Grabstelle vorhanden ist, Angaben über eine Alternative, wenn die Grabstelle zum Zeitpunkt der Bestattung nicht mehr in Anspruch genommen werden kann.
    • Angabe einer Person, die im Falle von Unklarheiten Entscheidungen treffen soll.
    • Hinweis auf andere Schriftstücke und deren Aufbewahrungsort

    Beispiel - Bestattungsverfügung - Muster:

    BEISPIEL - BESTATTUNGSVERFÜGUNG - MUSTER

    Beispielstadt, den 15.03.2018
    Anton zum Beispiel
    Beispielstrasse 31
    12345 Beispielstadt
    geb. am 16.08.1962

    Meine Wünsche zur Bestattung

    Ich, Anton zum Beispiel, geboren am 16.08.1962, wohnhaft in Beispielstadt, möchte meinen Angehörigen im Folgenden darlegen, welche Wünsche ich für meine Bestattung habe.

    1. Totenfürsorge / Vertrauensperson
    2. Bestattungsort
    3. Bestattungsart
    4. Trauerfeier
    5. Trauerfeier Gäste
    6. Gottesdienst / Zeremonie
    7. Trauermal / Trauerkaffee
    8. Traueranzeige
    9. Grabmal / Grabstein
    10. Sonstiges

      

    Ort, Datum, Unterschrift

    Bestattungsverfügung TIPPS

    • Anweisungen zur Bestattung sollten vom Erblasser nicht im Testament gemacht werden, da die Eröffnung des Testamentes meist später als die Bestattung stattfindet, kann dies zu Schwierigkeiten führen. 
    • Eine Bestattungsverfügung sollte so deponiert werden, dass sie nach dem Todesfall rasch aufgefunden wird.
    • Der Inhalt einer Bestattungsverfügung kann knapp , aber auch ausführlich sein.
    • Eine Bestattungsverfügung sollte nicht allein ohne die Einbeziehung der Angehörigen erstellt werden. Dies gilt insbesondere, wenn der Verfasser eine Bestattungsart wählt, die keine Grabstätte hinterlässt, die später besucht werden kann. Eine Grabstätte dient der Trauerbewältigung.
    • Mit Hilfe eines Online Bestattungsplaners, können Sie kostenlos und schnell, Ihre individuellen Vorstellungen und Wünsche zur Beerdigung planen. Nutzen Sie das unverbindliche Bestattungsangebot als Vorlage für Ihre Bestattungsverfügung.